Hinter den Kulissen
 

Natürlich habe ich alle klassischen Zeichen- und Maltechniken im Repertoire, hier möchte ich aber meine Favoriten vorstellen. Keine Angst, das wird keine detaillierte Abhandlung über Historie, Konsistenzen und Eigenschaften, sondern eine kurze Erklärung, warum ich mich in diesen Techniken am wohlsten fühle.

Pastellkreide

Pastellmalerei ist eine Technik, bei der Pigmente auf einen Malgrund aufgetragen werden. Bei der Pastellmalerei mischen sich die Möglichkeiten des Zeichnens mit denen der Malerei.
Die Haftung der Pigmente auf dem Papier ist schwach, deshalb sind Pastelle sehr empfindlich. Die Farben werden in staubigen Schichten aufgetragen und häufig mit dem Finger oder speziellen Pinseln verwischt.
Pastellfarben lassen sich auf dem Papier sehr gut miteinander mischen. So ist es möglich, zarte Farbübergänge und neue Farbnuancen auf Papier zu zaubern. Dies lässt Portraits besonders lebendig erscheinen.
Das wichtigste Arbeitsutensil in der Malerei mit Pastellkreiden sind die Finger oder ein Papierwischer, mit dessen Hilfe die Farben miteinander verschmolzen werden.
Um die Haftung der Pigmente auf dem Malgrund zu gewährleisten, werden die Pastelle mit einem Fixativ behandelt. Trotz der Verwendung von Fixativen sind die Bilder sehr empfindlich und werden daher häufig verglast, um eine Berührung der Oberfläche zu vermeiden.

Zeichenkohle

Die Zeichenkohle besteht aus verkohlten Holzstäbchen, bzw. aus gepresstem Holzkohlepulver.
Bis ins Mittelalter hinein war es aber eher ein Hilfsmittel, etwa für Vorzeichnungen oder für die Übung. Erst mit der höheren Schätzung der Handzeichnung überhaupt und Entwicklung geeigneter Fixiermethoden ab dem 15. Jahrhundert wurden Werke in dieser Technik geschaffen, die Endziel und nicht Vorstufe waren.
In der Kunst ist sie ein häufig gebrauchtes Mittel, da sie billig bzw. leicht selbst herzustellen ist und gute Korrekturmöglichkeiten zulässt. Außerdem kann man sie linear und spitz, wie auch breit, verwischt und malerisch verwenden. Sie staubt stark ab und verwischt leicht, wodurch Fixieren notwendig ist. Zeichenkohle setze ich in der Portraitmalerei ähnlich wie Pastellkreide ein und erhalte so eine Lebendigkeit im Bild, allerdings in schwarz-weiss.

Bleistift



Der Bleistift eignet sich nicht nur zum Schreiben, sondern auch zum Zeichnen von Bildern. Dabei besticht vor allem die Möglichkeit, sehr feine Linien zu erzeugen, was mit vergleichbaren Materialien wie Pastellkreide und Zeichenkohle nicht möglich ist. Aufgrund seines feinen Strichs ist es möglich mit Bleistift Portraits auch in kleineren Formaten detailgenau zu zeichnen.

Acrylfarbe



Acrylfarben, -lacke oder -anstriche basieren auf Kunststoffdispersionen. Sie sind häufig mit Wasser verdünnbar und trocknen zu einem wasserfesten Film aus. Die getrocknete Farbe ist leicht glänzend und bildet einen elastischen Film auf dem Malgrund. Acrylfarbe kann auf jedem fettfreien Malgrund (Leinwand, Holz, Metall und andere) verwendet werden und eignet sich somit hervorragend für die Gestaltung von Wohnaccessoires, die einiges mehr aushalten müssen als Bilder an der Wand.

Teile dieser Beschreibungen und Bilder stammen aus dem öffentlichen Online-Lexikon Wikipedia und wurden von mir entsprechend abgeändert.